Wenn du mit Google Ads (ehemals Google AdWords) arbeitest und hiermit Werbeanzeigen erstellst, solltest du die effektive Nutzung deines Budgets stets im Blick haben. Eines der besten Mittel, um sinnvoll mit dem Budget umzugehen, ist die Verwendung negativer Keywords.
Diese werden auch als „auszuschließende Keywords“ bezeichnet. Negative Keywords wählst du aus, wenn deine Anzeige zu von dir festgelegten Begriffen nicht ausgespielt werden soll.
In der Regel bezahlst du bei den Ads den CPC (Cost per Click bzw. Klickkosten). Dies bedeutet, jedes Mal, wenn ein Interessent auf deine Anzeige klickt, fällt für dich die entsprechende Gebühr an.
Nun gibt es aber sicherlich einige Keywords, die dir überhaupt nichts nützen und die dir folglich nur hohe Kosten bescheren könnten. Angenommen ein Interessent klickt auf deine Anzeige, weil er sich von einem Keyword angesprochen fühlt. Dann kommt er aber auf deiner Website oder in deinem Shop an und wird dein Angebot nicht nutzen, weil es für ihn nicht relevant ist. Wenn du diese „Missverständnisse“ frühzeitig ausschließt, kannst du diese Kosten deutlich minimieren.
Gleichzeitig steigerst du hierdurch den Erfolg deiner Kampagne, denn wenn du ausschließlich die Keywords verwendest, die für deinen Zweck relevant sind, steigen deine Chancen, dass du viele „richtige“ Interessenten anziehst.
Bei den auszuschließenden Keywords kannst du zwischen drei Typen wählen:
Vielleicht klingt es für dich im ersten Moment schwierig, aber die Suche nach auszuschließenden Keywords gestaltet sich recht simpel.
Ehe du eine Kampagne erstellst, führst du eine Keyword-Recherche durch. Dies gelingt am einfachsten mit dem Google Keyword Planer.
Gib einfach einen passenden Suchbegriff ein und schau dir die Ergebnisse an.
Anhand der erstellten Liste überprüfst du nun, welche der Keywords für deine Kampagne keinen Sinn ergeben. Dies können beispielsweise Keywords sein, die einen anderen Zusammenhang haben, als den, den du dir wünscht. Außerdem kannst du all die Begriffe ausschließen, die Begriffe zu Leistungen oder Produkten beschreiben, die du gar nicht anbietest. Wenn du also nur Damen Pullover in Grün und keine Damen Pullover in Blau im Angebot hast, kannst du den Suchbegriff mit „Blau“ von der Liste streichen.
Eine weitere Möglichkeit negative Keywords zu finden, ist, die Suchbegriffe zu analysieren. Fallen hierbei Suchanfragen auf, die nicht zu deiner Anzeige passen, so hast du die Möglichkeit, diese auszuwählen und als auszuschließende Keywords hinzuzufügen.
Auf diese Weise schaffst du Ergebnisse, die für deine Zielgruppe wirklich relevant sind und du schonst dein Budget. Verwendest du hingegen Keywords für Dinge, die du letztendlich in deinem Shop oder auf deiner Website gar nicht anbietest, kann dies den Interessenten verärgern. Abgesehen davon musst du ein deutlich höheres Werbebudget einkalkulieren.
Negative oder auszuschließende Keywords helfen dir, dich bei deinen Ads auf die wesentlichen Suchbegriffe zu konzentrieren und hierdurch deinen Erfolg zu steigern. Außerdem kommst du mit einem geringeren Budget aus und du verwendest lediglich Keywords, die für deine Zielgruppe relevant sind.
Dank negativer Keywords nutzt du deine Google Ads Anzeigen deutlich effektiver, steigerst deinen Umsatz und profitierst von einem wirklich gelungenen Online Marketing.